Axel Stasny

DOP

Woher kommst du und wo lebst du jetzt?

Ich bin ursprünglich aus Wels in Oberösterreich, – aus „Wös“, wie die Locals gerne sagen. Die meiste Zeit meiner Karriere habe ich aber in New York verbracht. Seit ein paar Jahren lebe ich aber wieder in Wien, weil die Lebensqualität hier sehr hoch ist.

Was ist deiner Meinung nach das größte Meisterwerk des Films?

Es gibt so viele… „Three times“ von Hou Hsiao-hsien, „3-Irons“ von Kim-Ki-duk, „Sie küssten und sie schlugen ihn“ von Truffaut.  Offenbar bevorzuge ich Filme mit Zahlen im Titel.

Ein Highlight deiner Karriere?

Jeder Schritt, den ich bis dato gemacht habe, ist besonders für mich. Kürzlich bin ich auf einer torrent-Seite über ein Projekt gestolpert, bei dem ich als Kameramann dabei war. Das war schon eine Ehre, dass der Film jemandem offenbar so wichtig war, dass er ihn im Internet zur Verfügung gestellt hat.

Was gehört zu deinen Leidenschaften?

In meiner Jugend bin ich mit Freunden in verlassene Gebäude eingestiegen um die dortige Stimmung auf Film einzufangen. Ich habe das Gefühl, dass sich seither gar nicht so viel verändert hat – ich verwandle weiterhin Emotionen in ausgewählte Bilder. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich mein Hobby zu meinem Beruf machen konnte und das ganz, ohne irgendwo mehr einbrechen zu müssen.

Eine lustige Tatsache über dich? Oder wofür hast du eine Schwäche?

Freunde sagen, dass ich ein guter Werner Herzog Imitator bin. Ich habe auch mein erstes Auto nach ihm benannt.

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Axel Stasny– MONTBLANC X FENG TANG